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19.12.2011:
Unser Kontingent für Le Mans 2012 ist fast komplett ausgebucht, die Teilnahme ist deshalb nur noch auf Anfrage möglich
Team Rollsplitt - 24 h Le Mans 2006 Drucken

Daneben gibt es noch die 23 Teams Veteranen, 36 Teams Firmen, 14 Teams Studenten, 17 Teams Frauen, 33 Singles. Der Startläufer muss gleich 2 Runden hinlegen, erst dann darf gewechselt werden.

Der Teambereich liegt in der brütenden Hitze, so dass wir uns entweder in die Boxen zurückziehen oder hinter die Tribünen irgendwo in den Schatten legen.

Die erste Läuferrunde ist so gemacht, dass jeder mal läuft und wir so etwa die Rundenzeiten wissen pro Teammitglied. Die Gefahr die Sache zu schnell anzugehen sind wir uns bewusst und dennoch werden schon in der ersten Runde Opfer gezeichnet im Aufstieg – so auch in unserer Mannschaft.

18 Uhr inzwischen ist es immer noch 31° Grad warm.

Wir haben unsere Mannschaft eingeteilt in jeweils 3 Rennläufer pro Gruppe und Abwechslungen im 2 h – Rhythmus. Schon die ersten Runden zeigen klar die Zeit die die einzelnen Athleten in den Ablösungen laufen werden. Der 2-Stunden-Rythmus wird sich bewähren, denn für einen Durchgang aller drei Athleten/-innen brauchen wir fast genau eine halbe Stunde.

Gruppe 1: Michel, Javey, Sandro

Gruppe 2: Bruno, Anita, Urs

Gruppe 3: Sabine, Fix, Christian

Das Rennen gestaltete sich also folgendermassen:

18.00 – 20.00 Uhr: Gruppe 1
20.00 – 22.00 Uhr: Gruppe 2
22.00 – 00.00 Uhr: Gruppe 3
00.00 – 02.00 Uhr: Gruppe 1
02.00 – 04.00 Uhr: Gruppe 2
04.00 – 06.00 Uhr: Gruppe 3
06.00 – 08.00 Uhr: Gruppe 1
10.00 – 12.00 Uhr: Gruppe 2
12.00 – 14.00 Uhr:
14.00 – 16.00 Uhr:

In der Wechselzone ist es immer noch sehr heiss. Es darf sich jeweils nur ein Rennläufer sich in der Wechselzone aufhalten und auf den Stuhl setzen. Der dritte steht dahinter und ist mit Stoppuhr und Datenblatt bewaffnet und gibt die notwendigen Anweisungen an den nächsten Athleten weiter. In Bereich der Wechselzone ist es wie in einem Bienenhaus. Innert ca. 250 m wechseln dauernd über 700 Teams, sprich 1400 Athleten sind dauernd in diesem Bereich am kommen und gehen. Das heisst dass pro Meter etwa 3 Teams wechseln. Dieses geordnete Chaos erfordert noch mehr Aufmerksamkeit um den ankommenden Rennläufer zu erkennen und für die Übergabe rechtzeitig auf die Strecke zu gehen und zu beschleunigen um die Übergabe des Schaumstoffstabes zu vollziehen. Ach ja, nicht zu vergessen, den Chip am Bein der bei jeder Runde wieder an den nächstfolgenden übergeben werden muss. Des Öfteren kommt es vor, dass man zuerst seine Rundenzeit wissen wollte, einen Schluck Wasser trinken will und sich dann mal ein bisschen ausruhen. Und schon ist das wichtige Detail Chip vergessen. Aber zum Glück denken alle mit und der Zeitnehmer erinnert einem dann wieder an den Chip.

Unser Rennen verläuft eigentlich recht ruhig. Dennoch sind einige kleinere Zwischenfälle ernennenswert.

Ca. 17 Uhr: 2. Runde von Fix. Er bemerkt schon nach dem heartbreak-hill, dem Dunlopbogen, dass ein Lager an einer Rolle komisch tönt. Die Abfahrt geht jedoch gut, doch je nach Belastung wird es anstrengender mit dem linken Bein. Einbiegen auf die Zielgerade und nach etwa 100 m wird der Taucher auf den Teer Tatsache. Sturz über die Schulter und zuerst ein Blick auf die Schuhe! Eine Rolle fehlt.




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