| Team Rollsplitt - 24 h Le Mans 2006 |
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Ein Stift mit den Farben Schwarz – rot – gelb (oder goldig wie sie es lieber hören) wird in einem Zug über den bevorzugten Körperteil gezogen und fertig ist die Bekenntnis zur Deutschen Camping Crew. Stellt auch diesen Stift mal auf schweizerisch vor: gar nicht so einfach das Schweizerkreuz in einem Zug auf das Gesicht zu bringen. Aber genau wegen diesen unüberwindbaren Kleinigkeiten sind wir wahrscheinlich auch schon aus dem WM – Turnier ausgeschieden. Na ja – vergessen wir die WM – wir haben ja in naher Zukunft ein Fight gegen den Durst, die schwindenden Kräfte, die Müdigkeit und den Stolz nicht aufzugeben. Was ist denn schon eine Fussball – WM wo 11 Jungs 90 Minuten aktiv sind und eine Pause haben…… hey – WIR werden 24 h unterwegs sein. Sabine, Rueschtis Chef ist inzwischen auch mit dem Zug am Campeingang eingetroffen. Bodyguard Christian begleitet unser letztes Team – Mitglied bis zur Zieldestination. So, inzwischen ist es 21.20 Uhr. Fix sitzt immer noch tippend am Laptop und die Küchenmannschaft ist zwischen Kochlöffel und Handy am vorbereiten. Böse Zungen behaupten Bruno sei gerade am Menu runterladen am Herd. Das Essen war vorzüglich. Bravo Bruno und Küchengehilfen. Ein traumhafter Sonnenuntergang zeigt sich am Horizont, die Haupttribüne der Rennstrecke im Vordergrund. 22 Uhr: der Car der Deutschen trifft ein, schwarz-rot-gold (OK, wir Schweizer sagen gelb) beflaggt von vorne bis hinten. Wir geniessen gerade den gemütlichen Abend und dann rollt die Deutsche Welle unaufhaltsam auf das Gelände. Ein Empfangschor für eus Schwiizer – sooo nett…. 10 Minuten später ist das Gelände überbaut. Die Freihaltezone vom Nachmittag wurde in einen Deutschen Inline – Ameisenhaufen umgewandelt. Vorbei mit der Ruhe. Kaum sind die Zelte aufgestellt wird das Mannschaftsfuttern begonnen und die Ruhe kehrt ein. Bruno's Kochkünste lassen sogar die Nachbarn aus dem grossen Kanton verstummen. Ein stilles Zeichen der feinen Küche. Nebenan läuft noch die der Match des zweiten ¼ - Finals Italien – Ukraine. Und die Italos sind 3:0 weiter. Ein bisschen gemütliches Beisammensein mit den Deutschen Freuden und so wird der erste Tag mit aufgehendem Mond im gemeinsamen Camp auch beendet. Wir verziehen uns in unsere 2er Kojen gegen 23 Uhr. Draussen ist aber noch lange keine Ruhe. Auch wenn die Franzosen verloren haben – feiern können sie trotzdem die halbe Nacht. |